Meine Projekte:

Ich bin der Märchenerfinder, habe aber nicht nur Märchen, wie:

Tagebuch der Fee Dagna oder

Dagna und Bruno (Fortsetzung) geschrieben sondern auch Erzählungen wie

Ein Graf zwei Frauen oder

Des Kaisers Inquisitor geschrieben

Leseproben findet man auf der Webseite. Kaufen kann man bei Amazon,
 e-publi, Bücher.de und anderen Vertriebswegen.
 

Hier alle bis heute erschienenen Werke

1. Werk  "Das Tagebuch der Fee Dagna"

ISBN: 978-3-752981-62-9

                   Märchen, geeignet                         0-10 Jahre 

2. Werk  "Bruno und Dagna" 

 ISBN: 978-3-752982-42-8

                   Märchenhafte Liebesgeschichte ab 8 Jahre geeignet

3.Werk "Die erotischen Erzählungen des Graf Bruno

                    als e-book erschienen

                    Erotischer Roman                             ab 16 Jahren geeignet

4.Werk "Ein Graf zwei Frauen"

ISBN: 978-3-752974-04-1

                    Erzählung nach der Gleichensage,  ab 12 Jahre geeignet

5.Werk "Des Kaisers Inquisitor"

 ISBN 978-3-753114-20-0 

 Erzählung,  Enkel der Gleichensage stehen im Focus.
                                                                                      ab 12 Jahre geeignet

Leseprobe Tagebuch der Fee Dagna


Liebes Tagebuch. Heute bin ich in die Feen Schule gekommen, und habe ganz viel erlebt! Lesen und schreiben habe ich schon in der Vorschule, bei meiner Patin, Oberfee Isolde gelernt.

In der Feenschule haben wir folgende Unterrichtsfächer:

Blumenkunde bei Lehrer Ordis

Schutzzauber bei Magistra (ist so ein Titel) Pelazia.

Feenwesen bei Magistra Pelazia

Allgemeines Zaubern und Verwandlungskünste beim Herrn Oberverzauberer.

Flug und Leibesübungen bei Oberfee Berlinde.

Heute war nur Einweisung und kennen lernen. Alle haben sich vorgestellt. Morgen soll es dann losgehen, so richtig mit Lernen. Dann haben wir als erstes 

Schutzzauber bei Magistra Pelazia. Man muss immer Magistra zu ihr sagen,

legt großen Wert drauf!

Heute Nachmittag hatten wir frei.  Glöckchen, Marie, Manu, Milli und Mia das

sind mein Freundinnen, aber keine wollte mit auf die Brennesselwiese, bisschen umherfliegen. Wollen sich vorbereiten für morgen, die Streber. Bin ich allein losgezogen. Meine Patin, Oberfee Isolde, hatte mir noch schnell die Aufgabe gestellt: „Suche die schönste und die wohlriechenste Blume und berichte mir.“ 

Ich hatte mich in einen Schmetterling verwandelt. Das kann ich schon lange, hat mir meine Patin Isolde beigebracht. Leider nur in „Kleiner Fuchs“. Das ist ein Schmetterling mit herrlich Orange Flügeln mit schwarzen und gelben Tupfen. Andere Schmetterlinge kann ich noch nicht. Auf dem Huflattich Blatt saß eine Grille und spielte die schönsten Melodien, auf ihrer Geige. Als Schmetterling ist es auch einfach, hier ein bisschen Nektar, dort ein bisschen Nektar. Am liebsten mag der Schmetterling Kleiner Fuchs, die Blüten der Brennnessel. Ich gab mir einen Ruck. Was sollte ich suchen – die schönste und wohlriechenste Blume. Brennnesseln??  Gerade wollte ich zu den am Wegesrand stehenden Brennnesseln hinfliegen, da sah ich zwei Menschen kommen. Tatsächlich zwei richtige Menschen. Aber nicht sehr groß - so meine Größe in Feengestalt. Also zwei Kinder? Zu groß! Erwachsene? Zu klein, egal - ich kenne Menschen, Große und Kleine, Holzfäller, Bauern, Mädchen und Buben, Männer und Frauen, Krieger und Bürger. Alles bemitleidenswerte Wesen. Die konnten weder zaubern noch fliegen. Keine Flügel, nix!
 
 

 

 

 

 

2a

 

Ich saß auf einem sehr hohen Halm und betrachtete die zwei näherkommenden Wesen. Von weitem hätte man die zwei als Feen halten können. Ohne Flügel halt. Beide waren sehr schön, aber auch unterschiedlich gekleidet. Vornweg sprang wohl ein Bub. Rosiges Gesicht, gerötete Wangen, halblanges, blondes Haar, strahlend blaue Augen, einem grünen Wams und farbgleiche Hose. Wie ein feiner Herr, in kniehohen Stiefeln. Hinter her ein Mädchen von fast gleichem Aussehen, aber ihre Gesichtszüge waren feiner, die Nase edler. Das knallgelbe Kleid mit den Schleifchen und Rüschen war wohl eher nicht, zum Toben in Wald und Flur, geeignet. Menschliche Sprache – das weiß ich, muss man kennen sonst gibt es keinen Ausgang! Die normale Umgangssprache kam dem Feeischen aber sehr nahe. Kein Problem also die zwei zu verstehen.
 Kein Problem? Schmetterlinge haben leider nur sehr begrenzte Hörfähigkeiten!
 Als ich vernahm „Caro schau, soll ich dir den schönen Schmetterling fangen?“ Verstand ich zunächst nur den Anfang der Worte. „Ach Bruno“, antwortete das Mädchen: „Wir sollen doch die Natur betrachten und sie nicht zerstören!“ Ehe ich mich versah, befand ich mich in Brunos, nun geschlossener, Hand. Zum Glück unverletzt. Ich dachte schon… Schutzzauber, schnell Schutzzauber, da öffnete sich die Hand. „Wie hübsch!“, entfuhr es dem Jungen der anscheinend Bruno heißt. Er öffnete den Mund ein wenig, um den Schmetterling, also mich anzuhauchen, das macht man ja so mit gefangenen Schmetterlingen, ihnen wieder Leben einhauchen. Als ich sah, wie der Mund sich öffnete, dachte ich zunächst, jetzt verspeist er mich, ganz fest, Augen zu! Schutzzaubererer, owei, owei, nichts viel mir ein. Ich saß auf einem sehr hohen Halm und betrachtete die zwei näherkommenden Wesen. Von weitem hätte man die zwei als Feen halten können. Ohne Flügel halt. Beide waren sehr schön, aber auch unterschiedlich gekleidet. Vornweg sprang wohl ein Bub. Rosiges Gesicht, gerötete Wangen, halblanges, blondes Haar, strahlend blaue Augen, einem grünen Wams und farbgleiche Hose. Wie ein feiner Herr, in kniehohen Stiefeln. Hinter her ein Mädchen von fast gleichem Aussehen, aber ihre Gesichtszüge waren feiner, die Nase edler. Das knallgelbe Kleid mit den Schleifchen und Rüschen war wohl eher nicht, zum Toben in Wald und Flur, geeignet. Menschliche Sprache – das weiß ich, muss man kennen sonst gibt es keinen Ausgang! Die normale Umgangssprache kam dem Feeischen aber sehr nahe. Kein Problem also die zwei zu verstehen.
 Kein Problem? Schmetterlinge haben leider nur sehr begrenzte Hörfähigkeiten!
 Als ich vernahm „Caro schau, soll ich dir den schönen Schmetterling fangen?“ Verstand ich zunächst nur den Anfang der Worte. „Ach Bruno“, antwortete das Mädchen: „Wir sollen doch die Natur betrachten und sie nicht zerstören!“ Ehe ich mich versah, befand ich mich in Brunos, nun geschlossener, Hand. Zum Glück unverletzt. Ich dachte schon… Schutzzauber, schnell Schutzzauber, da öffnete sich die Hand. „Wie hübsch!“, entfuhr es dem Jungen der anscheinend Bruno heißt. Er öffnete den Mund ein wenig, um den Schmetterling, also mich anzuhauchen, das macht man ja so mit gefangenen Schmetterlingen, ihnen wieder Leben einhauchen. Als ich sah, wie der Mund sich öffnete, dachte ich zunächst, jetzt verspeist er mich, ganz fest, Augen zu! Schutzzaubererer, owei, owei, nichts viel mir ein. Dann aber spürte ich die leichte Brise, dass es mir ganz wohlig wurde. Augen auf und ich blickt in die, ach so blauen Augen, dass es mir noch wohliger wurde.Ehe ich mich versah, flogen wir beide im hohen Bogen durch die Luft. Bruno in die Brennnesseln und ich landete auf einer Butterblume. „Du Bösewicht!“, rief Caro, das Mädchen, die sich auf Bruno gestürzt hatte, „Nicht einfangen, anschauen habe ich gesagt!“
 Dabei lachte sie so hell und klar, obwohl sie nun auch die Wirkung der Brennnessel zu spüren bekam. Auch Bruno begann nun laut zu lachen „Oh weh Schwesterherz, wenn Mutter dein Kleid sieht! Oh je, dann gibt es Schimpfe!“
 „Schimpfe, ha, schau du dich an, du Moritz, du Schmutziger!“
 Beide balgten und herzten sich, dass es eine Freude war ihnen zuzuschauen. Wenn da nicht die schöne, neue Kleidung war. Schnaufend wie die Ackergäule erhoben sie sich. Blickten sich an und waren sofort still.

Ich hatte mich sogleich wieder in eine Fee verwandelt und mich auf den Ast des alten Kirschbaums gesetzt und hörte alles mit. Das die beiden jetzt mit hängenden Köpfen davon gingen, tat mir sehr leid. Schimpfe sollten sie bekommen? Ich kenne keine Schimpfe. Was ist das? Bestimmt nichts Gutes! Macht bestimmt Aua. Wenn nicht am Körper, dann an der Seele. Aua kenne ich. Voll Karacho, als Fee, mal vor einen Eimer geflogen.

Leseprobe Dagna und Bruno

 „Na Vetterchen wie geht es?“, wollte Bruno an alte Zeiten erinnern, als beide noch Kinder waren. Damals spielten beide oft zusammen, wenn Brunos Eltern zu Besuch waren. Vetter Klaus war damals schon recht dicklich, aber beide 

verstanden sich, an und für sich, gut. Bruno nannte ihn nur Vetterchen!

Heckten so manchen Streich aus und wenn es sein musste, gab es auch mal diesen oder jenen Ringkampf. Wie Jungen eben sind. Wenn Klaus mal die Oberhand bekam, musste Bruno bloß: „Da ist eine Kröte! Dort ein Frosch!“, rufen, schon lies der Vetter von ihm ab und rannte davon. Sozusagen eine Krötenallergie!
 Vetter Klaus hatte aber an Leibesfülle mächtig zugelegt. Er schielte aus seinen Glubschaugen, die über seinen roten Pausbacken, mit mittiger roter Nase, hingen. Ja, hingen ist das rechte Wort! Die darunter liegenden Tränensäcke bewahrten sie wohl vorm Herunterfallen. „Wo ist deine Schwester? Ich habe ein Auge auf sie geworfen! Und wenn sie mein ist, sollt ihr auch keine Not mehr leiden!“ Pu, dachte Bruno ein Glück…aber laut fing er an zu jammern: „Die
 Räuber haben sie entführt, wir wurden überfallen! Seht mein Wams ist zerrissen! Kein Pferd mehr, nur zu Fuß konnte ich flüchten! Es waren wohl an die fünfzig Räuber!“
 „ Waaas! Du traust dich ohne Caroline her!“, kreischte der Vetter los, „Ich habe den Kaiser eingeladen zu meiner Verlobung!“ „Es war doch alles abgesprochen mit euch!“ „Ich bin blamiert bis in alle Ewigkeit, der ganze Hofstaat kommt und ich habe keine Verlobte! Mein Wein, sofort meinen Wein her, ich Unglücklicher!“
 Bruno wollte gerade gehen, da sprang Klaus hoch und sprach mit eiskalter Stimme: „Bis morgen Abend schaffst du mir eine Verlobte her, oder ich lasse die Schuldscheine, die auf Gut Eidenpichel sind, einlösen und deine Eltern sitzen auf der Straße!“ „ Waaache!“, vier schwer bewaffnete Männer traten ein.

„Zunächst in das Gästezimmer mit dem Grafen und last ihn ja nicht entweichen, dann Gnade euch Gott!“ Bruno sprach: „Schaff ich euch die Braut bekomme ich die Wechsel!“ „Gut aber nur wenn sie auch hochwohlgeboren ist, dass muss sie vor Gott beschwören!“ Damit war Brunos Plan, ihm eine Dienstmagd anzudrehen, schon gescheitert. Aber was sollte Bruno machen, er willigte ein.
 
 
 

 

 

 

 

7

Die Hilfe naht
Wie befohlen wurde Bruno im Gästezimmer eingesperrt. Die Wachen davor!
Wie soll man eine Verlobte finden, wenn man eingesperrt ist?!
Da fiel es Ihm wie Schuppen von den Augen, erst ganz leise: „Dagna mein
Schutzengel, äh Schutzfee wo bist du?“ nach einer Weile etwas lauter „Dagna
bitte hilf mir!“ Und was soll ich sagen, Dagna erschien tatsächlich! Mauern sind
für Feen und Elfen auch ein Hindernis, aber wenn das Fenster offensteht und dritter Stock – Lappalie. In ihrem Gefolge auch der Elf. „Ich weiß was du brauchst, eine verlobungswillige Dame! Tu mir einen Gefallen und ich helfe dir aus der Patsche!“
„Dir, jeden Gefallen, sofort! Meine herzallerliebste Retterin!“ „Was ist herzallerliebst?“, wollte Dagna wissen. „Ach das sagt man so!“, entgegnete
Bruno verlegen. „Du baust mir ein Haus!“ Dagna mit fester Stimme wieso, warum, wusste sie selbst nicht! Diese Bitte kam einfach so aus ihr heraus!
Erst jetzt wurde es Bruno gewahr, Dagna konnte ja richtig reden! „Hausbauen,
natürlich! Sofort! Wohin? Ich bin dabei!“ Aber sehen konnte er Dagna nicht, alles Glitzern! „Du wirst erfahren, wenn es soweit ist! Morgen, bei Beginn der Dunkelheit wird eine edle Dame erscheinen. Sag dies deinem Vetter!“ noch ehe er antworten konnte waren die zwei entschwunden.
Am nächsten Tag ging Bruno, eskortiert von den Waffenträgern umher, redete
mit dieser und jener Dame. Zur Mittagsstunde trat er bei Vetter Klaus ein.
„Um die Abendstunde wird eine hochgestellte Dame eintreffen, das kann ich dir versichern!“, sagte Bruno. „Na großartig! Prima der Kaiser wird gleich eintreffen! Wirklich für mich eine echte Braut?“ „Ja ich halte mein Wort!“ Hoffentlich! Dachte Bruno aber nur! „Ich auch, hier die Wechsel, kannst sie zerreißen oder verbrennen wie beliebt, aber Wehe du betrügst mich und keine Madame kommt! Ich las dich…!

Die Verlobte.
Alle waren im Ritterersaal versammelt, der Kaiser und die Kaiserin, in
prächtigsten Gewändern! Die Kaiserin, die neben ihrer Tochter Griseldis saß, blickte ganz neidisch! Steckte ihren Kopf zum Kaiser und sprach vorwurfsvoll:

„Unsere Tochter müsste auch verheiratet werden, den rechten Bräutigam find ich schon noch!“ Prinzessin Griseldis war aber leider keine Schönheit, da hielten sich die Freier zurück! Zwar war sie mit den teuersten Roben bekleidet, aber das half nichts, denn auch an inneren Werten fehlte es ihr. 
Vetter Klaus hat sich auch ein, sehr nobles, Hermelin übergeworfen, der an und für sich nur Königen zusteht! Bischof und Erzbischof waren auch anwesend. Da erklangen die Fanfaren! Es ging ein Raunen durch den Saal, als da eine Frau eintrat.

 Ihr Haupt war mit einem goldenen Krönchen geschmückt. Wie es Brauch ist, verhüllte ein Schleier Ihr Gesicht. Aber das Kleid! Purpurnes Brokat, mit riesigen Rubinen besetzt! Viele hundert Schleifchen, eine Schleppe die ein livrierter Diener trug. Der Diener war äußerst schlank und hatte bemerkenswert spitze Ohren. Als die Dame in der Mitte des Raumes angekommen war, sprang Klaus auf und tippelte ihr entgegen. „So schööön, meine Braut! Meine Braut!“ jubelte er! Der Kaiser wollte grade applaudieren, da hob Klaus den Schleier hoch, um seiner Braut ins Gesicht zu sehen. 

Alle Gäste, auch der Kaiser sahen eine bildschöne junge Frau mit schwarzem Haar! Und Klaus – der blickte in zwei Krötenaugen, grasgrün!
 Sofort ließ er den Schleier fallen und schrie ganz doll: „Die niemals! Weg fort, ich will nicht heiraten! Niemals, ich bleibe Junggeselle mein Leben lang!“ Die Frau drehte sich auf dem Absatz um und verschwand auf nimmer Wiedersehen! Auch der Kaiser sprang hoch und ließ anspannen, so einen Trottel hat die Welt noch nicht gesehen, ließ er noch ausrichten, bevor er sich mit seinem Hofstaat eiligst entfernte!

Waaache! Wache! Tobte Klaus. Einsperren den Galgenvogel! Der hat mich betrogen! Bruno wurde wieder ins Gästezimmer eingesperrt! Wache davor!
 „Dagna Hilfe, mein Vetter ist verrückt geworden! Der sperrt mich in das tiefste Verlies! Wer solch eine Braut abweist, ist bestimmt nicht richtig im Kopf!

„Hat dir die Dame gefallen?“, wollte Dagna wissen, die plötzlich da war. Bruno, den nun gar nichts mehr überraschte, sagte: „Oh ja, so etwas Schönes möchte ich auch!“ „Lässt sich einrichten!“, vernahm Bruno 



Die Geschichte vom Graf mit zwei Frauen 

(Sage des Ernst IV. von Gleichen)

Bruder Ignaz fuhr noch einmal, mit der Hand, über die Gesichter der Grabplatte, die nun endgültig fertig war. Seine Gehilfen haben schon das Weite gesucht, Feierabend. „Habe ich sie gut getroffen?“ fragte er mich. Ich antwortete „Sehr gut habt ihr Berthas Lächeln in Stein gehauen. Der Blick, genauso war sie, weitsichtig, alles zum Wohl ihrer Lieben, sich selbst, hintenangestellt. Die Bibel vor der Brust zeigt auf das Trefflichste ihre Frömmigkeit, ist das Elisabeths Geschenk?“

„Geschenk? Davon weiß ich nichts! Wie findet ihr Melechsala?“ Da viel mir die Antwort schwer: „Eine Prinzessin mit Krone, das ist Recht, aber ihr habt sie wohl zu Deutsch gekleidet, wer soll da in ein paar Jahren ihre Herkunft erkennen? Wenn ich jetzt aber so nachdenke, sie war wohl deutscher als wir beide! Fleißig, ordentlich und pünktlich! Bruder Ignaz sah mich an und lachte.

Dann fragte er weiter: „Den Grafen habe ich so gestaltet das niemand erkennen mag, was er denkt! Seht ihr das auch so?“ „Ich sehe da ein wenig Stolz! Welcher Mann, kann schon sagen, dass zwei Weibsbilder ihn, ohne jegliche Eifersucht, liebten?“  „Herr Marcus, könnt ihr mir nicht die ganze Geschichte der Drei erzählen? Ihr seid wohl der Einzige, der sie kennt, ich besorge auch noch einen ganzen Eimer Bier, dass euch der Mund nicht trocken wird!“ Genauso schnell wie er entschwunden, kam Bruder Ignaz auch zurück, mit dem versprochenen Bier. Was sollte ich machen, also sagte ich zu ihm: 

 

„Ich werde die Geschichte dir erzählen, so als wenn ich alles selbst erlebt hätte. So als Erzähler, einiges wurde mir zugetragen und etliches kann ich mir zusammenreimen. Wenn ich mich recht entsinne, Franz der Leibdiener, er hat immer alles erfahren, er lauschte wohl an jeder Wand, berichtete mir zunächst folgendes: Es war im Jahre des Herrn 1227 der Februar beendet, da hat der Graf Ernst von Gleichen, Vogt zu Erfurt, den Diener Franz gefragt.


 
 
 

 

 

 

 



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